Prüfungsprotokolle/Prof. Feld/Experimentalphysik

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Im Folgenden sind die Prüfungsprotokolle der mündlichen Prüfungen in Experimentalphysik, die bei Prof. Feld abgelegt wurden.
Protokolle, die Formeln im LaTex-Format enthalten, können hier (noch) nicht dargestellt werden. Diese Protokolle finden sich daher bisher ausschließlich im Physiker-Forum.

Inhaltsverzeichnis

Protokoll 1

Kurzinformationen

  • Student: Anonym
  • Semester: SS 2007
  • Prüfung: Vordiplom
  • Note: 3,0

Protokoll

Morgen zusammen, hatte eben Vordiplomsprüfung bei Prof. Feld. Die Fragen waren fair, im Prinzip sogar recht einfach, ich war aber nicht fit und habs ziemlich verpeilt, ist ne 3.0 geworden.

Aus jedem Semester kam etwas:

1. Frage: Wie kann man Beschleunigungen messen?
Ich hab zuerst etwas rumgedruckst, stand auf dem Schlauch... hab angefangen mit ner Balkenwaage, ist natürlich völliger Unsinn. Dann mit ner Feder, hat er abgewunken. Er gab den Tipp Fadenpendel, und dann hab ich erklärt, wie man das damit macht und hab die Formel genannt. (Hinterher meinte er, dass das das einzige war, was schnell und gut gekommen ist *g*)

2. Frage: Was ist das Foucaultsche Pendel?
Hab etwas gebraucht, bis ich wusste, dass es aufgrund der Coriolisbeschleunigung so pendelt wie es pendelt... Dann hab ich da an der Formel rumgedoktort, nachdem ich sie falsch aufgeschrieben hatte... (anstatt 2m(v x w) hatte ich m(w x r) ) Naja, alles sehr schleppend, wie gesagt.

3. Frage: Erklären sie den Carnotschen Kreisprozess.
Naja, da sag ich nicht viel zu, hab ich verpeilt. Alles durcheinander geschmissen, Adiabaten, Isothermen, Isochoren, Isobaren, einfach alles ;)

4. Frage: Linsengleichung.
Hab ich falsch(!) hingeschrieben und dann versucht herzuleiten, was nicht geklappt hat. Das war einfach peinlich.

5. Frage: Wie wurde experimentell festgestellt, dass das Licht gequantelt ist?
Ich hab versucht den Photoeffekt zu erklären, das ging noch ganz ok, als es dann aber an die konkrete Messung ging, also welche Spannung man misst, um h und W_a zu bestimmen, stand ich wieder auf dem Schlauch...

Die ganze Angelegenheit dauerte ne halbe Stunde (mir kam es vor wie 5 Minuten), das Klima war gut, aber ich wurde immer nervöser und verpeilter und hab mir dadurch wohl auch ein paar chancen genommen. Die anschließende Besprechung war auch ok, ich wurde sehr schonend mit der Nachricht konfrontiert, dass ich ne 3 habe, dass ich zuerst dachte, ich hätte nicht bestanden ;)

Naja, soviel erstmal dazu, wenn noch Fragen sind, einfach anschreiben ;)
mfg

Protokoll 2

Kurzinformationen

  • Student: Sarah B.
  • Semester: SS 2007
  • Prüfung: Vordiplom
  • Note: 1,3

Protokoll

Hey Leute,
hatte heute morgen um 9 Uhr auch meine Vordiplomsprüfung beim Feld und hätte ich mir mal Olivers Gedächnisprotokoll angeguckt..das waren sowas von die gleichen Fragen :D Aber lief ja auch so ^^ ich war tierisch nervös übrigens, hab zwar nichts gesagt, aber das haben die auch so gemerkt :P Also als erstes fragte er mich wie ich die Erdbeschleunigung messen würde. Ich kurz überlegt und dann Pendel gesagt und die Formel für T hingeschrieben. Dann meinte er warum man die Formel benutzen könnte. Ich dann noch erklärt idealisiertes Pendel, mathemathisches Pendel eben und Masse Faden vernachlässigbar etc.
Dann fragte er mich was mir das Focaultpendel sagen würde. Ich dann nur, das hängt in Paris -.- (daran merkt ihr wie nervös ich war), dann meinte er grinsend das gäbs auch überall, auch in Aachen und so ^^, ich dann gesagt dass man das für Erdrotationmessung braucht und wollte er wissen welche Kraft da wirkt. Ich formel Corioliskraft hingeschrieben und dann sollte ich sagen wie oft es am tag um sich schwingt..da hatte ich nicht so plan.. was das am äquator bewirkt.. ich dachte an ostabweichung..hab mir dann aber hergeleitet das am äquator keine abweichung herrscht.
Nächstes Thema Carnotprozess, ich Diagramm gemalt und erklärt, dann sollte ich p und V Verhältnis bei Isothermen und Isobaren hinschreiben, habsch gemacht und dann Adiabatenkoeffizient erklärt und so.
Danach Optik: sollte ich Lupe erklären, hab gesagt das objekt vor brennpunkt stehen muss und so und dann dauerte es ein bischen mangels gescheitem zeichens das Bild hinzubekommen bis ich ein Lineal bekam. Danach linsengleichung.. hab erst linsenmachergleichung geschrieben und dann hab das was er eigentlich meinte: abbildungsgleichung.
Sprung: Ex4, wie ich jemanden an einem beispiel von den teilcheneigenschaften des Lichts erzählen wollte. ich dann compton-effekt erklärt, hätte dann nicht erwähnen dürfen, dass man daran sieht das Licht impuls und masse hat, obwohl ich meinte es gibt natürlich keine ruhemasse und weil licht immer schneller is, aber die masse hätte ich nicht erwähnen dürfen: dann musste ich nämlich gesamtenergie relativistisch herleiten in abhängig von impuls und masse, so dass klar war das licht keine masse hat, hatte kin. nd pot. da stehen aber habs dann nicht alleine hinbekommen, die quadrat zu addieren -.- das haben die dann mir gesagt und natürlich kannte ich die gleichung...gna... dann meinte er wo denn noch teilchen eigenschaften, da hab ich photoeffekt erwähnt und erklärt, energie aufgestellt und dann hat er nen paar fragen gestellt wegen und wir haben darüber diskutiert (Spannung und so). Naja, dann meinte er das wars und ich war ziemlich erstaunt dass die Zeit so schnell rum gegangen ist.

Bei der Besprechung meinten er dann, dass man gemerkt hätte das ich ziemlich nervös gewesen wäre, das ich ne 1,3 hätte und das ich die energie-masse-impuls rel. nicht direkt gewusst hätte der abzug gewesen wäre. sehr angenehme prüfung auf jeden fall :)
so euch anderen viel Glück,
liebe Grüße Sarah

Protokoll 3

Kurzinformationen

  • Student: Stephan Engels
  • Semester: SS 2007
  • Prüfung: Vordiplom
  • Note: 1,0

Protokoll

Hatte heute auch Prüfung und stand wie mein Vorgänger an der Tafel. Themen:

1. Mechanik
- Satz von Steiner Hab erstmal erklärt was ein Trägheitsmoment überhaupt ist mit L=Iw
- Präzession eines Unterstützten Rads War hier etwas unsicher aber nach einiger Zeit und mit etwas Glück konnte ich dann die Bewegung richtig beschreiben.

2. Optik
- Brewster Winkel Hab hier erst kurz mit Snellius angefangen und dann was zum Brewsterwinkel gesagt die Formel roh_p=tan(a-b)/tan(a+b) sowie die Betrachtung mit schwingen der Dipole erwähnt.

3. E-lehre
- Kraft auf einen stromdurchflossenen Leiter im homogenen B-Feld
- B-Feld von einem unendliche langen Leiter
=> Ampere Definition Welche Kraft wirkt auf den Leiter?
- Wenn man dann L r I und F kennt was kann man bestimmen? Ich stand auf dem Schlauch, ich hatte keine Ahnung was er hören wollte. Es war die Def. von mü_0.

4. Quantenphysik
- Wie beschreibt man ein Teilchen in der Quantenphysik? Hab dann mit Welle-Teilchen-Dualismus angefangen und dann was zur Lokalisierung der Welle gesagt um dann auf die Unschärferelation zu kommen.
- Lösung der Schrödingergleichung für das Wasserstoffatom Also Kugelflächenfunktionen und die hieraus folgenden Quantenzahlen l und m_l sowie der Radialteil und das hieraus folgende n.
- Energieniveaus hab hingeschrieben: E_n=c*1/n^2 hier wollte er von mir die Größenordnung von c wissen. Ich hatte keinen Schimmer. 13,6eV!!!!
- Verbreiterung der Linien Hab die drei aufgezählt wobei ich mich nicht mehr an die inelastische Stoßverbreiterung erinnern konnte. Dann gesagt welcher Effekt dominiert. (Doppler)
- Wie kann man Spektroskopie durchführen die so scharfe Linien hat wie die nat. Linienbreite zulässt? Hab ich Sättigungsspektroskopie erklärt

So das wars dann. Meine Prüfung war auch nicht viel länger als 25 min. Prüfungsatmosphäre ist in Ordnung. Kleine Aussetzer scheinen nicht zu stören. Hab immer ein bisschen mehr erzählt als das was er hören wollte, aber nicht zuviel. Hab später noch von anderen gehört das Prof. Feld es nicht unbedingt mag wenn man zu weit vom Thema weg kommt. Sehr tiefgehend sind die Fragen nicht, aber es kann sicher nicht schaden wenn man zeigt das man ein tiefes Verständnis dafür hat. Geworden ist es eine 1.0.
Wünsche allen die noch Klausur haben viel Erfolg!

Protokoll 4

Kurzinformationen

  • Student: Thomas Kowoll
  • Semester: SS 2007
  • Prüfung: Vordiplom
  • Note: 2,7

Protokoll

So ... ich hatte auch gerade Prüfung; erster im 2. Durchlauf. Lief aber nicht so prickelnd ... fing an wie bei Steve, danach hat Prof. Feld sich aber großteils neue Sachen aus dem Kopf gequetscht die hier noch nicht vorkamen. (musste ja so kommen ... ) Also es fing wie gesagt mit 1. Semester Mechanik an. Satz von Steiner: erklärt, hingeklatscht, Frage: was ist denn dieses m*r_s² da ... öh, Hänger. Ich dachte es ihm gerade erklärt zu haben (Trägheitsmoment um Achse durch Schwerpunkt parallel zu B), ja, aber wie berechnet man das. äääh, ja ... hat dann ziemlich lang gedauert um auf Trägheitstensor und Hauptträgheitsmomente zu kommen. Dann Präzession . Das konnt ich ihm dann auf Anhieb erklären, Zusammenhang Drehimpulsänderung und Drehmoment hingeklatscht. Fedisch. ... "puh" dachte ich, jetzt aber ... denkste: 2. Semester E-Lehre Plattenkondensator ... wie das Feld aussieht. Nach anfänglichem Zögern die Richtung der Feldlinien richtig hingekriegt. ^^ Dann die Kapazität. C=Q/U=epsilon-0 * A / d ... joa, wie kommt jetzt das Gleicheheitszeichen da zustande. ok, nach kurzem Überlegen erinnert, dass U = E*d ist und die Ladung über das Feld einer unendlich großen Leiterplatte bestimmt werden kann. Hab dann so angefangen wie im Script, dann meinte er aber, dass das verdammt kompliziert sei und es auch wesentlich einfacher geht. ==>>> Maxwell verdammte Axt. Ich war dann so neben der Spur (auf die Idee wär ich im Leben net gekommen), dass ich dann auf den Gaußschen Satz net gekommen bin und selbst als er mir diesen Tipp gegeben hat ich damit spontan nix anfangen konnte. -> dicker Abzug Sprung zu 3. Semester Optik Abbildungsgleichung einer Linse (oder auch einfach Linsengleichung) sollte ich erklären. Hingeklatscht, kurz erklärt, passte ausnahmsweise. Dann den Strahlengang eines Mikroskops darstellen. So gemacht wie im Demmi und Script es steht, aber Herr Feld meinte, dass es SO eigentlich nicht funktionieren könnte. (mit den parallelen Strahlen im Auge und Opjekt im Unendlichen) Das ergäbe keine richtige Vergrößerung. Nach kurzer Diskussion meinte ich dann, dass bei einer Lupe eine deutliche Vergrößerung zustande kommt, wenn man das Objekt (in diesem Fall also das reale Zwischenbild) zwischen Linse und deren Brennpunkt schiebt. Sollte ich also machen, nach kurzem Überlegen (aufgrund eines schiefen Strahls wollten sich die Dinger anfangs net schneiden ^^) konnte ich dann das virtuelle Zwischenbild konstruieren. -> fand er wiederum positiv, dass ich das auf Anhieb besser hingekriegt habe als die meißten anderen, OHNE LINEAL) Fazit: Demmi ist scheisse. Dann in den letzten 5 Minuten noch schnell 4. Semester Quanten. Natürlich kam net der angenehme Photoeffekt  : Teilchen im unenedlich hohen Kastenpotential. Das ging total in die Hose. Also zuerstmal konnte ich noch sagen, dass die Wellenfunktion aufgrund der unendlich hohen Wände hier stehende Wellen ausbildet, doch auf die Frage welche Wellenlänge die haben wusste ich net weiter. Ewig hin und her gefrickelt mit a und lambda, kriegte es aber net in Einklang mit dem, was mir im Kopf rumschwirrte. Als das dann stand, sollte ich auf die Energien schließen. Natürlich über den Impuls, aber die Info hatte sich ebenfalls erfolgreich aus meinem Kopf verabschiedet (Bruch falschrum, dann gedreht, wieder falschrum, blieb net mehr viel übrig). Naja, dann auf E war wieder einfach ... ächz, vorbei.

Also Prof. Felds Kommentare am Ende zu den einzelnen Teilen stehen quasi schon im Text. Gut fand er es nicht (ich auch net), aber er hatte den Eindruck, dass ich alles prinzipiell verstanden hätte, washalb es keine schlechtere Note gäbe. (den Eindruck hatte ich vorher auch) Wurde also ne 2,7. Beigeistert bin ich nicht gerade, v.a. nach der vielen Lernerei die mich am Ende schon krank gemacht hat. Also entweder ich lerne grundsätzlich falsch, oder das Fach ist nichts für mich. ^^ Ich hoffe ja eher ersteres und dass ich's bis zum Diplom auf die Reihe kriege (Prof. Feld ist da ähnlicher Ansicht: dafür wäre das Vordiplom da)

Protokoll 5

Kurzinformationen

  • Student: Alexander Jost
  • Semester: SS 2007
  • Prüfung: Vordiplom
  • Note: 2,7

Protokoll

So, ich was auch heute dran und es lief... naja...

Zuerst fing er nicht mit Mechanik an , sondern wollte von mir die barometrische Höhenformel wissen. Kurz was dazu gesagt, hingeschrieben erklärt. Tja, und dann ging's los... Er wollte von mir die Boltzmann-Verteilung' (NICHT Maxwell-Boltzmann) wissen und was die angibt. Stand ziemlich auf dem Schlauch... wissen wollte er den Zusammenhang zwischen Temperatur und Besetzungsdichte der Energieniveaus eines Atoms und das die Abhängigkeit durch die Boltzmann-Verteilung gegeben ist (wer's nachschlagen will, ist aus Ex4). Konnt ich ihm leider nicht angeben, denn dann hätte er mir gezeigt, wie man daraus ganz einfach die barom. Höhenformel herleiten kann.

Dann kam Thermodynamik, Definition der spezifischen Molwärme und Dulong-Petit, also spez. Molwärme beim Festkörper. Hier konnte ich die 6 Freiheitsgrade nicht erklären, 3 durch Schwingung war klar, der Rest resultierte aus kinetischer und potentieller Energie (damit 2*3=6), was ich nur mit viel Hilfe grad so hinbekommen hab.

Dann kam E-Lehre, was passiert mit Elektron, das durch M-Feld, E-Feld fliegt, also Lorentzkraft, dann Frage, ob es im M-Feld Energie gewinnt... nach leider längerem Zögern und Überlegen kam ich dann auf die Antwort, nämlich Nein. Dann wollte er von mir wissen wie ich mit E- und B-Feld Geschwindigkeiten selektieren kann... nicht drauf gekommen, dabei ganz einfach, E und B-Feld im rechten Winkel kreuzen lassen, Kräftegleichgewicht...

Als letztes aus der Quantenmechanik: Laser, wie funktioniert er, Aufbau, etc. und dann noch einen beschreiben, hab mich für den Helium-Neon-Laser entschieden. Da wollte er dann noch wissen, was der Vorteil eines 4-Niveau-Lasers gegenüber einem 3-Niveau-Lasers ist (das höhere Niveau muss nicht so stark besetzt werden) und warum das so ist (Laserübergang bei 3-Niveau-Laser ist zwischen angeregtem Niveau und Grundzustand, während bei 4-Niveau, hier Helium-Neon, der Laserübergang zwischen 2 angeregten Zuständen ist.

Damit war die Prüfung zu Ende, wurde ne 2,7. Gut fand er den Laser, da konnte ich auch fast alles, ansonsten meinte er, dass ich wohl noch ein paar Lücken hätte, z.B. Boltzmann-Verteilung. Naja, ich denke, es lag einfach daran, dass ich am Anfang zu sehr aus dem Konzept gekommen bin mit dieser Boltzmann-Verteilung und dadurch selbst bei sowas einfachen aus der E-Lehre ins Schlingern kam... Aber er meinte auch, dass so ne Vordiplomsprüfung erstmal ne Standortbestimmung ist und die Vordiplomsnote später eh keinen interessiert. Was soll's, Hauptsache Vordiplom.

Allen, die noch Prüfung haben, viel Erfolg!

Protokoll 6

Kurzinformationen

  • Student: Timo Schumann
  • Semester: SS 2007
  • Prüfung: Vordiplom
  • Note: 1,7

Protokoll

Ich hate heute Prüfung bei Prof Feld. Es ging los mit einem harmonischen Oszillator, einer Masse, die an einer Feder hing. Gleichung hingeschrieben und Lösung. Dann hat er gesagt, dass das ja nur die ideelle Lösung sei, also hab ich noch dem Dämpfungsterm hingeschrieben. Die Frage, warum dieser genau die Form habe konnte ich nur halb beantworten (ist eine Näherung). Dann gings weiter zur erzwungenen Schwingung, mit welcher Frequenz das System schwingt, wie die maximale Amplitude von der Anregungsfrequenz abhängt und wie es um die Phasenverschiebung steht. Das konnte ich mit einiger Hilfe dann auch beantworten (habe erst die Phasenverschiebungskurve von der erzwungenen EM-Schwingung hingemalt). Dann hat er nach der Energieübertragung bei der Anregung gefragt, das konnte ich leider nicht wirklich beantworten, nur dass sie halt maximal sei bei Anregung mit der Eigenfrequenz usw.

Weiter mit Elektrostatik. Er hat mir auch die Frage nach dem Plattenkondensator gestellt, die hier schon öfters kam. Als ich angeboten habe, den Zusammenhang aus der Maxwellgleichung herzuleiten meinte nur, dass die Frage es wohl schon in ein Protokoll geschafft habe. Recht hat er Wieder die Frage, was passiert, wenn man ein Dielektrikum in den Kondensator steckt, E-Feld wird kleiner, elektrische Flussdichte bleibt gleich, da diese von den Ladungen abhängt.

Dann Schnitt -> Optik. Doppelspalt erklären, also Interferenzmuster von Einzel- und Doppelspalt aufgemalt und erklärt, was passiert wenn es mehr Spalten werden... Dann kam die Frage, ob das immer ginge -> Nein, Licht muss kohärent sein, womit wir zum Laser kamen. Wie funktioniert ein Laser (Besetzungsinversion) und was muss man machen, damit stimulierte Emission größer wird als die spontane Emission. Da hab ich leider total vercheckt, dass die Photonendichte pro Mode größer als eins sein muss, habe es irgendwann mit viel hilfe hinbekommen, war blöd von mir. Dann die Frage, wovon die Frequenzbreite des Lasers abhängt. Habe ich mit Heisenberg angefangen, aber dann leider den wichtigsten Punkt vergessen, nämlich die Änderung der Resonatorlänge als Hauptursache für die Linienverbreiterung des Lasers. Damit war die halbe Stunde dann auch schon rum, ich habe halt zwischenzeitlich etwas länger gebraucht.

Es wurde dann ne 1,7, er fand die Optik und E-Lehre gut, bei Mechanik und Laser habe es etwas gehakt, womit er Recht hatte. Ich ärgere mich zwar ein bisschen darüber, dass ich das mit dem Laser nicht auf Anhieb hinbekommen habe, bin aber insgesamt zufrieden mit der Prüfung. Prof Feld hat mir immer genug Zeit zum überlegen gelassen und dann auch entscheidene Tipps gegeben, wenn ich nicht weiterkam.

Protokoll 7

Kurzinformationen

  • Student: André Goerres
  • Semester: SS 2007
  • Prüfung: Vordiplom
  • Note: 1,3

Protokoll

Moin Leute, auch bei mir ging es heute um die Ex-Prüfung bei Prof. Feld. Hat erstmal was gedauert, bis ich dran war, weil ich nicht wusste, dass gerade keiner drin war und ich gewartet hab, bis die Tür aufgeht :)

Aber irgendwann ging es dann los, wobei er erstmal ziemlich lange überlegte, womit er anfangen soll. Schließlich kam er auf Schwingungen bzw. konkret das Federpendel. Ein sehr dankbares Thema, wie ich fand, da ich den Mechanik-Versuch aus dem Anfängerpraktikum betreut habe und das genau in dieses Themengebiet fiel.
Ging also alles recht Reibungslos (Achtung, Wortspiel following! ;) ) mit Bewegungsgleichung aufstellen und lösen. Dann wollte er noch Reibung haben, hab ich gemacht. Bei der Diskussion, wovon die Reibung abhängt, gings ein wenig drunter und drüber. Ich wusste eigentlich nur, dass es eine Näherung ist, dass sie linear von der Geschwindigkeit abhängt, eigentlich aber von allem Möglichen abhängen kann. Er wollte ein Beispiel wissen, wofür diese linare Geschwindigkeitsabhängigkeit gilt und da musste ich dann patzen (-> Flüssigkeit wäre z.B. eine richtige Antwort).

Weiter gings mit E-Lehre, das Thema, mit dem ich vor allem Formelmäßig am wenigsten anfangen kann. Ich sollte den Dynamo erklären. Skizze, Spannungsverlauf und Erklärung klappten gut, die Formel, die den Spannungsverlauf beschreibt, hingegen nicht so gut (er hat mir hier noch zu Gute gehalten, dass die Fragestellung von ihm ein wenig verwirrend gestellt war). Aber ich bin dann irgendwann doch noch mit einigen Hilfen drauf gekommen ( U = A*B*w*sin(wt) ), als ich mich an den Schulunterricht erinnert habe.

Optik war das nächste Thema, recht klassisch sollte ich mit der Abbildungsgleichung anfangen. Hab dazu noch ne Skizze gemalt um die Größen besser erklären zu können. Dann gings direkt über zum Fernrohr, das hatte ich mir (zusammen mit Mikroskop) vorher nochmal gut angeschaut (Danke an Thommy und MacShooter ;) ) und konnte das dementsprechend fließend erklären und die dazugehörige Skizze machen (ohne Lineal auf anhieb - ich kann euch nur empfehlen, macht vorher mal solche Skizzen, dann wisst ihr wie ihr Brennpunkte, Gegenstandsweite und sowas legen müsst, damit das gut klappt.)
Schließlich noch kurz die Frage, wie man die Vergrößerung berechnet. Hab gesagt, dass ich raten müsste, weil ichs nicht auswendig kann, aber es herleiten könnte. Er meinte, ich sollte mal raten, vielleicht rate ich ja richtig. Kurz nachgedacht und dann doch noch rausgefunden, dass es Brennweite Objektiv durch Brennweite Okular ist (hier half ein Blick auf meine Zeichnung ;) ).

Es folgte dann noch Quanten - er wollte wissen, wie man nachweisen kann, dass die Energie der Elektronen eine 1/r²-Abstandsabhängigkeit haben, also im Coulomb-Potential rumschwirren. Ich hab was von effektiven Potentail erzählt, wieviel Energie man braucht um das Elektron auszulösen, abhängig von der jeweiligen Bahn halt, und das ganze mit ner Skizze des Verlaufs des effektiven Potentials unterlegt. Er meinte, wäre zwar an sich OK, aber eigentlich zu kompliziert, einfacher ginge es über die Spektrallinien eines Stoffes (-> Balmer Serie).
Ging dann fließend in die Verbreiterung von Spektrallinien über, welche Effekte und welche Größenordnung jeweils. Angefangen mit Doppler-Verbreiterung (stärkster Effekt), Feinstruktur (Spin-Bahn-Kopplung, 1/1000 mal kleiner als Abstand der Energieniveaus), Hyperfeinstruktur (Kernspin-Bahn-Kopplung, 1/1000 mal kleiner als Feinstruktur) - dann wollte er schon abbrechen und ich hab noch die Lamb-Verschiebung eingeworfen, kurz erklärt mit Heisenberg, warum die entsteht und dann noch Größenordnung (1/100 mal der Feinstruktur).
Er fragte dann nochmal nach, was passiert wenn äußeres Magnetfeld anlegt, also Zeemann-Effekt. Konnte ich noch korrekt erklären (Wechselwirkung Elektronenbahn (die zu nem magnetischem Moment führt) mit äußerem Magnetfeld), aber die Größenordnung bzw. die konkrete Formel konnte ich dann nicht mehr angeben.

Das wars dann, Zeit war um, hat ziemlich genau ne halbe Stunde gedauert. Als ich wieder reingeholt wurde, hat mich die Note 1,3 doch ein wenig geschockt, ich hatte das rumgehacke bei den Formeln teilweise ein wenig stärker als negativ im Gedächtnis. Dann folgte noch ne kurze Unterhaltung über die Experimente im physikBlog und dann wars das ;)
Wie eigentlich auch schon bei jedem anderen Protokoll nachzulesen, war die Atmosphäre sehr angenehm. Sobald man mal drin ist, ist die Aufregung von vorher verflogen und man fängt an, sich mehr oder weniger locker zu unterhalten.

Allen die noch ranmüssen, viel Glück und ich hoffe, dass mein Protokoll ein bisschen helfen konnte.

Kurzprotokoll 1

Kurzinformationen

  • Student: Julian Heeck
  • Semester: SS 2007
  • Prüfung: Vordiplom
  • Note: 1,3

Protokoll

So, ich hatte auch heute, größtenteils die selben themen:

- Erdbeschleunigung messen (Pendel, harmonische Näherung...)
- Foucaultsches Pendel (Corioliskraft, Abhängigkeit vom Breitengrad)

- spez. Molwärme vom Festkörper (Dulong-Petit)
- Definition Ampere

- Linsengleichung, Strahlengang bei Lupe (nehmt das Lineal, sonst wird das nix ;-))

- Womit zeigt man Teilcheneigenschaft von Licht (Photoeffekt erklären)
- Hohlraumstrahlung (warum quantisierte Oszillatoren)
- Linienbreite (durch welche Effekte, welcher dominiert)

Hat mich vor allem bei der Molwärme von Festkörpern völlig auf dem falschen Fuß erwischt, mit vieeel Hilfe doch noch hingekriegt. Ampere-Def. lief auch etwas stockend da ich nicht mehr wusste wie hoch die Kraft zw. den Leitern sein soll, musste also auch hier mit etwas Hilfe herleiten.

Gruß Vordiplomphysiker Julian

Kurzprotokoll 2

Kurzinformationen

  • Student: Thomas McColgan
  • Semester: SS 2007
  • Prüfung: Vordiplom
  • Note: 1,7

Protokoll

So ich hatte auch grade meine Prüfung. Stand intressanterweise an der Tafel, das fand ich ganz OK, im stehen kann man besser denken Wink Also zur Prüfung:

Los ging es mit dem Harmonischen Oszilator: Was ist das, was passiert bei Dämpfung, echte Beispiele dafür. Dann noch erzwungene Schwingung, wie sieht die Anregungskurve aus?
Dann Optik: Snellius, Brewsterwinkel erklären anhand von Dipolmodell der Materie.
Dann Frage: Wie beweisen das Licht eine Welle ist? Spalt gemacht, Fraunhoffer-Beugung. Was passiert bei mehreren Spalten? Interferenzmuster gezeichnet.
Nächste Frage: Wie beweisen das Licht Teilchen sind? Photoeffekt erklärt. Dann noch Bestimmung von h mit dem Effekt erklärt.

Fertig.

Note 1.7, bei Brewsterwinkel und bei Resonanzkurve gab es Abzüge, sonst fand er alles gut, wenn auch etwas langsam. Prüfung war recht kurz, 25 minuten, und die Atmosphäre war angenehm. Prof. Feld hat mich nie ins leere laufen lassen, dh hat geholfen wenn es nötig war, aber hat sich auch nicht zu viel eingemischt.

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